Gynäkologisches Krebszentrum Ansbach

Nachsorge

Je nach Ausdehnung der bei Ihnen diagnostizierten Erkrankung wird im Anschluss an die Operation eine Chemotherapie oder eine lokale Bestrahlung durchgeführt, manchmal kann auch eine kombinierte Radiochemotherapie nötig sein. Die Strahlentherapie beginnt einige Wochen nach der Operation, wenn die Wundheilung abgeschlossen ist. Die erste Chemotherapiesitzung findet häufig schon während des stationären Aufenthaltes statt oder direkt im Anschluss daran.

Partner Frauenarzt

Schon während der chemo- oder strahlentherapeutischen Behandlung wäre es sehr gut, wenn Sie sich bei Ihrem betreuenden Frauenarzt vorstellen, damit er erfährt, wie Sie die Therapie vertragen, und mit Ihnen über weitere Behandlung und Nachsorge sprechen kann. Ihr Frauenarzt wird damit zu Ihrem kompetenten Partner, der Sie in dieser sicherlich nicht leichten Lebensphase und auch darüber hinaus begleitet. Während der Akutbehandlung sind aber selbstverständlich auch der Strahlentherapeut und der Onkologe zur Befragung bei Problemen für Sie da. 

Im Anschluss an die Nachbehandlung sollten Sie sich in den ersten drei Jahren alle drei bis vier Monate bei Ihrem Frauenarzt vorstellen. Sind diese ersten drei Jahre ohne Besonderheiten und vor allem ohne ein Wiederauftreten der Erkrankung vergangen, reichen im vierten und fünften Jahr nach der Ersterkrankung halbjährliche Untersuchungen aus, danach wieder jährliche wie vor der Erkrankung. 

Diese engmaschigen Intervalluntersuchungen dienen der Beobachtung des weiteren Heilungsverlaufes, der Langzeitnebenwirkungen und deren Behandlung sowie der möglichst frühzeitigen Erkennung eines eventuellen Wiederauftretens der Erkrankung (Rezidiv). 
Bildgebende Verfahren außer dem Ultraschall z. B. Computertomographie, Kernspintomographie, ge­­hören nicht zur routinemäßigen Nachsorge.